Heimat & Geschichte

620888_web_R_by_Ich-und-Du_pixelio.deNach Presseberichten will sich die Bundesregierung weiter mit der Aufarbeitung der SED-Diktatur beschäftigen. Kulturstaatssekretär Bernd Neumann betonte, dass es auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung eine zentrale Aufgabe bleibe, sich mit der SED-Herrschaft zu beschäftigen. Weder dürfe diese verklärt noch verharmlost werden. Für die Aufarbeitung dieser Zeit werde der Bund jährlich mehr als 100 Millionen Euro aufbringen. Damit sollten etwa auch Programme an Schulen finanziert werden.

Roland Schulz, Vize-Vorsitzender der DDR-Opfer-Hilfe, begrüßte diese Ankündigung: „Diese heutige Initiative der Bundesregierung war überfällig. Wir brauchen noch mehr Aufklärung, vor allem in den Schulen. Vielen Jugendlichen sind die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur nicht bekannt. Die DDR werde oft nur auf billige Mieten und kostenfreie Bildung reduziert. Die Diktatur, die über allem thronte, werde von vielen ausgeblendet.“

Diese Aufarbeitung der SED-Diktatur, so ist zu ergänzen, müsste aber auch die Verbindungen der DDR zur Bundesrepublik vor 1989 aufklären. Es würde zu kurz greifen…

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