Wir werden alle sterben!

Im letzten Dezember war es wieder so weit wieder mal so weit: Um die „menschengemachte Erderwärmung durch CO2“ zu bekämpfen, versammelten sich in Durban einmal mehr Tausende CO2 ausatmende Menschen, die zuvor in Tausende Tonnen CO2 emittierenden Flugzeugen aus aller Welt angereist waren, und sie sorgten dafür, dass Journalisten und Blogger Abertausende Stunden vor ihren Computern saßen, deren Nutzung jeweils mehr CO2 anfallen ließ als eine Halogenlampe, um die Weisheiten zu verbreiten, die von der dortigen „UN-Klimakonferenz“ ausgingen.

Viele Konservative, Libertäre oder Klassisch-Liberale belächeln das Thema „Klimaschutz“ eher oder betrachten es als ärgerliche Randerscheinung, die von wesentlicheren Fragen ablenken solle.

In der F.D.P. gibt es einige mutige Rebellen rund um den sächsischen Europaabgeordneten Holger Krahmer und um das Liberale Institut für die Friedrich-Naumann-Stiftung in Potsdam.

Die BIW sind etwa für eine „international abgestimmte Umweltpolitik“ und einen „gesellschaftlichen Bewusstseinswandel“, ohne jedoch dabei konkreter zu werden. Die Republikaner mixen – neben einigen Gemeinplätzen zur Umweltpolitik – Versatzstücke aus altrechtem Antiamerikanismus mit Irrlehren des Psycho-Pfaffen Malthus. Sie schwadronieren von einer „Ausbeutung der Natur durch kurzfristiges Gewinnstreben nach amerikanischem Vorbild“ und davon, dass „weiteres Bevölkerungswachstum die natürlichen Lebensgrundlagen beeinträchtigen“ würde. Spezifisch zur Klimapolitik äußern sie sich nicht.

Einzig die „Partei der Vernunft“ lehnt „Klimaschutz“ ausdrücklich und grundsätzlich ab.

Nachfolgend sollen die wichtigsten gängigen Argumente für eine staatlich forcierte Klimapolitik dargestellt werden und begründet werden, warum freiheitliche Demokraten sich selbstbewusst und offensiv gegen Bestrebungen stellen sollten, auf nationaler und supranationaler Ebene Maßnahmen gegen CO2 oder die angebliche „menschengemachte Erderwärmung“ zu ergreifen.

1. „Dass der Mensch durch seine CO2-Emissionen zu einer Globalen Erwärmung beiträgt, ist unangefochtener wissenschaftlicher Konsens“:

Angeblich sollen mal 90%, mal sogar 97% der Fachwelt (99,97% dürften es auf Grund möglicher Assoziationen mit „DDR“-Wahlergebnissen aber wohl nicht werden) diese Auffassung vertreten und aus diesem Grund die Debatte beendet sein. Politiker, die das Gegenteil behaupten, werden von der Mainstreampresse dafür in überheblicher Weise angegriffen. Es wird davor gewarnt, sich „gegen die Wissenschaft“ zu stellen.

Nun haben immerhin mehr als 31.000 in der Wissenschaft tätige Persönlichkeiten in der „Oregon-Erklärung“ eben dieser Einschätzung widersprochen und dargelegt, dass die gängige Klimatheorie alles andere denn als gesichert anzusehen wäre.

Wenn das nur 3% sein sollen, müsste es weltweit mehr als eine Million Klimaexperten geben (zum Vergleich: in Deutschland gibt es 250.000 Versicherungsvermittler), von denen jedoch höchstens einige Tausend für die Glaubenskongregation der Erwärmungsthesen-Anhänger, das IPCC, arbeiten.

Bedeutet das etwa, dass vielleicht die betagte Nachbarin, die im Sommer stets über die Hitze klagt und stets aufs Neue beschwört, es wäre noch viel wärmer als im Jahr zuvor, auch schon als „anerkannte Expertin“ firmiert?

Selbst wenn es tatsächlich einen so großen wissenschaftlichen Konsens gäbe, kann das nicht bedeuten, man sollte ihn nicht hinterfragen dürfen – immerhin waren in Deutschland sogar schon mal „Rassenkunde“ oder „Eugenik und Erbgesundheitslehre“ (auch schon zum Teil vor 1933) bzw. „Marxismus-Leninismus“ und „Wissenschaftlicher Kommunismus“ als Disziplinen anerkannt, für die es universitäre Lehrstühle und für deren Inhalte es einen „wissenschaftlichen Konsens“ gab.

Auch Wissenschaft ist – überall dort, wo man nicht selbstständig den Wahrheitsgrad ihrer Behauptungen zu ergründen vermag – Vertrauen in die Richtigkeit fremder Erkenntnisse, zB in Textform. Und auch Wissenschaftler leben in der Regel von Aufträgen und Geld. Sie haben wie alle anderen Menschen Interessen und Ziele, materiell oder ideologisch.

Objektive Forschung um des Forschens Willen ist die absolute Ausnahme. Und die kurz vor der Weltklimakonferenz 2009 in Kopenhagen aufgeflogene „Climategate“-Affäre zeigte deutlich, dass im IPCC nicht objektiv, sondern interessengeleitet geforscht wird, wobei man nicht einmal vor Manipulationen von Daten, Vermengung von Messungsmethoden oder anderen zwielichtigen Praktiken zurückschreckte.

2. „Klimaskeptiker sind nur Wirtschaftslobbyisten“:

Die Behauptung der Erwärmungsgläubigen, Klimaschutzgegner und Skeptiker wären nur von der „Öl-“ oder „Kohlelobby“ bezahlte Provokateure, unterstreicht unfreiwillig, aber deutlich die soeben unter 1. aufgestellte These, wonach wissenschaftliche Arbeit von klaren subjektiven Interessen bestimmt wäre.

Allerdings soll das für die Empfänger staatlicher Fördermittel oder Ökokonzerne wie „Greenpeace“ nicht gelten – die arbeiten nur altruistisch und selbstlos und wären jederzeit sachlichen Gegenargumenten zugänglich.

Von betriebswirtschaftlichen Überlegungen haben sie jedoch offenbar wenig Ahnung. Klar will ein vorwiegend im Ölgeschäft tätiger Energiekonzern in erster Linie auf seinem ureigensten Geschäftsfeld maximale Gewinne erzielen – in einer Marktwirtschaft soll sich so etwas Beobachtern zufolge ja durchaus positiv auf die Zukunftsperspektiven von Unternehmen auswirken. Würde jedoch ein von einem Kohlemagnaten in Auftrag gegebenes Gutachten zu dem Ergebnis kommen, Solarenergie wäre langfristig rentabler oder der Kohleabbau würde die Luft oder den Boden in einer Region so stark verschmutzen, dass Gesundheitsgefahr bestünde, wäre er wohl der Letzte, der nicht von sich aus Wege überlegen würde, das Geschäftsfeld zu verändern.

Denn auch wenn es Ökosozialisten und Marxisten nicht wahrhaben wollen: Kein profitorientierter Unternehmer hat Interesse an einer kaputten Umwelt, da qualifizierte Arbeitskräfte ein kontaminiertes Gebiet schnellstmöglich verlassen würden und permanent kranke Arbeitnehmer dauerhafte Produktionsausfälle und am Ende auch Kaufkraftverlust nach sich ziehen würden.

Abgesehen davon: Selbst wenn es so wäre, dass Skeptiker die Agenda von privaten Unternehmen befördern, die mit fossilen Brennstoffen Gewinne machen wollen – wäre das wirklich verwerflicher als die Agenda der Klimareligion zu fördern, die – wie noch gezeigt werden wird – zum Teil als in höchstem Maße menschenverachtend und potenziell sogar totalitär erscheinen müssen?

3. „Die Kirchen sind für den Klimaschutz, weil wir die Schöpfung bewahren müssen“:

Es ist schwer zu sagen, wie viele Christen und Kirchenfunktionäre die CO2-These verbreiten und dem „Klimaschutz“ das Wort aus Naivität reden und wie viele sich erhoffen, auf diese Weise zumindest wieder die Chance zu bekommen, Menschen für die so genannten „Volkskirchen“ zu gewinnen.

Dass die steuerfinanzierten Kirchen dem Zeitgeist hinterherlaufen und weltliches Ansehen der Verkündigung biblischer Wahrheiten vorziehen, wäre nichts Neues. Die EKD hatte es geschafft, sich mit dem braunen und dem roten Totalitarismus gut zu arrangieren, jetzt unterwirft man sich eben dem Ökowahn.

Die Katholische Kirche bemüht sich derzeit noch, ein paar letzte politisch unkorrekte Positionen, etwa zur Sexualmoral, aufrechtzuerhalten, im Gegenzug ist sie aber umso mehr bereit, auf linke Positionen in der Wirtschafts- und Sozialpolitik und eben auch beim Klima einzuschwenken.

Sie hat die längste Tradition der Nähe zur weltlichen Macht – geordnete Anpassung scheinen viele ihrer Würdenträger als Königsweg zu sehen, davon über kurz oder lang wieder etwas erlangen zu können.

Es ist aber kein Wunder, dass die am stärksten fanatisierten Anhänger des „Klimaschutzes“ in Europa zu finden sind, wo der aggressive Atheismus im Laufe der letzten Jahrhunderte seine größten Erfolge hatte, religiöse Lebensentwürfe der autochthonen Bevölkerung als zu anspruchsvoll und unkomfortabel erscheinen und die traditionelle christliche Glaubenssubstanz gebietsweise fast völlig verschwunden ist.

Die Ersatzreligion „Klimaschutz“ ist sozusagen das preiswerte Kinder-Überraschungsei für desorientierte Oberschichtangehörige. Er befriedigt drei Wünsche und Bedürfnisse auf einmal: 1. Er gibt das Gefühl, Teil von etwas “Großem” zu sein, 2. den Wunsch nach Anerkennung, 3. das Bedürfnis, sich moralisch über andere erheben zu können.

Die traditionelle kleinbürgerliche Redneck-Variante – Gott, intakte Familie, harte Arbeit, Sittenstrenge – bringt in unseren Breiten nicht mehr die Anerkennung und ist den meisten zu stressig und zu wenig “modern”. Man gilt als Spaßbremse und wird zu weniger Partys eingeladen. Den Planeten vor der menschengemachten Erwärmung retten zu wollen, das bringt hingegen Sozialprestige. Und die Mehrkosten fallen für die reiche Klientel nicht ins Gewicht.

Man ist einfach nur unglaublich gut und wenn was schief geht – und das tut es, da der Mensch das Klima nun mal nicht beeinflussen kann – liegt es nicht an einem selbst, sondern schuld sind dann die Kapitalisten, die Schwellenländer, die Öllobby, die dummen, unvernünftigen Rednecks und wer auch immer.

Entsprechend vereint diese Ersatzreligion wichtige Elemente, die man von traditionellen Religionen kennt. Wo das Christentum von der völligen Verderbtheit des gefallenen Menschen durch dessen freie Entscheidung zur Sünde ausgeht, ist für die Klimareligion der Mensch ein Schädling, dessen Sündenfall sich stetig mit jedem Gramm CO2, das er produziert, wiederholt.

Auch eine Apokalypse gibt es – sie ist näher und sehr irdisch. Es ist der Meeresspiegel, der bis 2030, 2050 oder 2100 zwischen 4 und 10 Meter steigen soll, die Temperatur, die sich um zwischen 3 und 6° erhöhen soll, es sind die Gletscher, die in 35, 90, 350 oder 900 Jahren geschmolzen sein sollen.

Offenbar hat man sich bewusst auf Kosten wissenschaftlicher Präzision einen gewissen Korridor freigehalten, um einen noch breiteren Konsens herstellen zu können. Allerdings ist es bei der Klimareligion nicht wie bei Christen das Kreuzesopfer des Mensch gewordenen Gottes, das ihn als Sünder rechtfertigt.

In dieser Frage nähert man sich strukturell eher den Traditionen strikter Gesetzlichkeit an, wie man sie sonst eher im Islam oder im orthodoxen Judentum antrifft.

An nicht wenigen Schulen unterhält man sogar eine Art Religionspolizei, die darauf achtet, dass nirgendwo durch unachtsames Verhalten die Nachhaltigkeitsziele gefährdet werden. Die Klimareligion klaut jedoch auch vom Römischen Katholizismus: Die stetig steigende Belastung der Bürger und Unternehmen durch Ökosteuern oder das System der Emmissionszertifikate erinnert an jenen Ablasshandel, der einst den Widerspruch Luthers herausgefordert und in der Folge die Reformation eingeleitet hatte.

Ironie der Geschichte: EKD und Katholen werden unter dem Dach des „Klimaschutzes“, in den sie sich willfährig inkulturieren lassen, ökumenisch wiedervereint. Inhaltlich und substanziell ist die Klimareligion jedoch ein mit New-Age-Elementen angereicherter Aufguss alter heidnischer Naturreligionen, die beispielsweise Erdanbetung kannten und sogar bereit waren, Menschen zu opfern, um die vergöttlichten Naturgewalten gnädig zu stimmen.

4. „Wenn wir keinen Klimaschutz betreiben, werden viele Menschen leiden und unsere Kinder uns eines Tages verfluchen“:

Wenn es um Schuldenpolitik geht, nimmt man es mit den Interessen kommender Generationen eigenartigerweise weniger genau. Beim „Klimaschutz“ ist hingegen jedes Mittel recht, wenn es darum geht, mit Angstmache (Christen sind doch eigentlich dazu angehalten, im Glauben zu wandeln und nicht in Furcht?!) und Appellen an das schlechte Gewissen Menschen zu konformistischem Verhalten zu nötigen.

Der Klimareligion geht es in keiner Weise um das Wohl des Menschen – im Gegenteil: Ihre Triebfeder ist der Hass auf den „Schädling“ Mensch. Einige Ökofaschisten sagen mittlerweile sogar offen, dass sie – im günstigeren Fall – „nur“ demokratische Prozesse, wirtschaftliche Freiheiten und den privaten Gestaltungsspielraum von Menschen einschränken oder völlig außer Kraft setzen wollen.

Im weniger günstigen Fall sprechen sie offen von Bevölkerungskontrolle, Strafsteuern für Kinder oder sogar staatliche Zwangsmaßnahmen, um die angebliche „Überbevölkerung“ zu bekämpfen, die dem „Klimaschutz“ abträglich wäre.

Vor nicht allzu langer Zeit erschien beispielsweise ein unsäglicher Beitrag des damaligen PI-Autors „Frank Furter“ zu diesem Thema. Besonders widerwärtig gerierten sich auch Blogs wie „kybeline“, die Islam- und Klimaalarmismus zu einer totalitären Allianz zur Reduktion der Weltbevölkerung vereint sehen wollen.

In diesem Zusammenhang sollte eine wertebewusste, demokratische und freiheitliche Kraft nicht nur klare Kante gegen neuheidnische Blut- und Boden-Ideologie und Malthusianismus zeigen, auch angeblich „konservative“ Denkmäler wie der frühere ÖDP-Gründer Herbert Gruhl sollten endlich gestürzt werden.

Immerhin wetterte auch er gegen eine angebliche „Überbevölkerung“, wollte einen „Ökologischen Rat“ bilden, der über dem Parlament stehen soll und verketzerte Wirtschaftswachstum, Kernenergie und moderne Technik, die breiten Bevölkerungsschichten erlauben, zu produzieren, zu konsumieren und ihren Lebensstandard zu verbessern – obwohl wirtschaftliche Freiheit und technologischer Fortschritt seit der Industriellen Revolution nicht nur für stetig steigenden Wohlstand für immer mehr Menschen gesorgt haben, sondern auch für ökologische Verbesserungen.

Man vergleiche nur die früher als „Dreckslöcher“ geltenden Gebiete wie Bitterfeld oder Espenhain zu „DDR“-Zeiten mit deren entspannter Situation heute nach 20 Jahren Marktwirtschaft.

Alles in allem dürfte man auch als Freiheitlicher oder Konservativer besser damit leben können, bewusst oder unbewusst die Agenda von Öl- oder Kohleunternehmen zu betreiben und ihnen zu Gewinnen zu verhelfen, die sie ja zum Großteil ohnehin wieder in Produktion und Arbeitskräfte investieren, als sich zum nützlichen Idioten für Menschenhasser, Eugeniker oder Anhänger einer Ökodiktatur zu machen.

5. „Selbst wenn das mit der menschengemachten Erderwärmung nicht stimmt, schadet es doch nicht, auf neue Energien umzusteigen“:

Dieses Argument hat natürlich einiges für sich. Alles fließt, alles verändert sich und in 100 Jahren werden wir ohne jeden Zweifel unsere Energie aus Quellen gewinnen, die heute noch unbedeutend, unerkannt oder unerforscht sind.

Es ist aber der freie Markt, der die Innovation fördert und ihr auf die Sprünge hilft, kein staatlicher Protektionismus oder Interventionismus. Unternehmen, die sich in der freien Wirtschaft behaupten müssen, kommen auch ohne staatliche Denkanstöße und Steuerungsmaßnahmen auf die Idee, nach neuen Technologien zu forschen.

Und sobald es wirtschaftlich vertretbar ist, werden sie damit auch auf den Markt treten. Bis dahin jedoch spricht nichts dagegen, die herkömmlichen Quellen zu nutzen und auszubauen.

Beispielsweise wäre es gerade für den Armutskontinent Afrika eine große Chance, die noch unerschlossenen Kohlevorkommen abbauen zu können, ohne durch supranationale Klimaschutz- und Emissionsdiktate daran gehindert zu werden.

Die Ökohysterie hat vor allem in der Dritten Welt bereits jetzt Millionen Tote zu verantworten im Zusammenhang mit dem Verbot des Pflanzenschutzmittels DDT, das den Ausbruch tödlicher Seuchen begünstigte.

Darüber hinaus stellt sich, selbst wenn die Legende von der permanenten, menschengemachten Erderwärmung stimmen würde, die Frage: Warum soll gerade das derzeit herrschende Klima das Optimum sein? Wäre nicht eine Erwärmung, so es sie gibt, die Chance, neue und bessere Anbauflächen zu erschließen, um mehr Menschen ernähren zu können?

Immerhin gab es im Mittelalter – ganz ohne CO2-Hysterie – eine Phase, in der das Weltklima so warm war, dass in England Wein angebaut werden konnte. Warum wird also das Geld, das in die angebliche Verhinderung des angeblich menschengemachten Klimawandels gesteckt wird, nicht lieber in die Anpassung an einen solchen investiert?

Der Neubau von Dämmen, die Verbesserung der Stabilität von Häusern in möglicherweise unwettergefährdeten Gebieten, das Errichten von Meerwasserentsalzungsanlagen und Bewässerungselementen in dürregefährdeten Regionen, die Aufhebung von Handelsbeschränkungen für gentechnologische Produkte, die gerade für die Armutsregionen in der Welt eine Verbesserung der Versorgungsbedingungen nach sich ziehen könnten: Das alles wären Optionen, um die Lebensbedingungen von Menschen unabhängig davon, ob es eine „menschengemachte Erderwärmung“ gibt, zum Positiven zu verändern.

Aber es würde eben Menschen zugute kommen – und um die geht es den Anhängern der Klimareligion ausdrücklich nicht. Sie halten – wie es schon der Club of Rome formuliert hatte – den Menschen als solchen für ein „Krebsgeschwür“. Und einem Krebsgeschwür billigt man es nun mal nicht zu, zu wachsen und sich frei zu entfalten.

Im Übrigen kann auch ein Mindestmaß an gesundem Menschenverstand helfen, die Klimahysterie als Hype zu durchschauen: Der Großteil der Erdoberfläche besteht aus Meer, Wüsten, Steppen, Savannen, Wäldern, Sümpfen, Eis und ähnlichem unwegbarem oder unbewohnbarem Gelände. Auf einem Bruchteil der übrigen Fläche leben Menschen.

Alleine schon der Gedanke, diese könnten durch eigene Anstrengung den CO2-Anteil von 0,04% gemessen an der Gesamtheit der gasförmigen Stoffe in der Atmosphäre entscheidend beeinflussen, ist eigentlich vermessen.

Fakt ist: Insekten, von denen es – da sie auch in für Menschen unbesiedelbarem Land leben – wesentlich mehr gibt, verursachen das Hundertfache des Ausstoßes an angeblich hochtoxischem CO2. Müssen wir jetzt permanent mit der Fliegenklatsche rumlaufen?

Im Umfeld des CERN-Projektes wurde einmal mehr deutlich, dass es Sonnenwinde, kosmische Strahlung und Wolkenbildung sind, die für die Temperatur auf der Erde verantwortlich sind.

Und von “menschengemachten Sonnenwinden” zu reden, ist vielleicht doch schon ein wenig nahe an Hybris. Jedenfalls sollten freiheitliche politische Kräfte das Thema „Klimahysterie“ nicht ad acta legen. Die stetig steigenden Belastungen auf Grund von Klimaschutzmaßnahmen, die vor allem die Geringverdiener treffen, schaffen ein nicht unerhebliches Wählerpotenzial, das sich mit klaren Aussagen gegen die Eliten und ihren Ökoextremismus ansprechen ließe.

Eine Antwort zu “Wir werden alle sterben!

  1. Als kritischer und vernunftbehafteter Mensch kann man diesem Artikel in ALLEN Punkten nur zustimmen ! Chapeau !

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