Ursprünglich veröffentlicht auf Heimat & Geschichte:

620888_web_R_by_Ich-und-Du_pixelio.deNach Presseberichten will sich die Bundesregierung weiter mit der Aufarbeitung der SED-Diktatur beschäftigen. Kulturstaatssekretär Bernd Neumann betonte, dass es auch 20 Jahre nach der Wiedervereinigung eine zentrale Aufgabe bleibe, sich mit der SED-Herrschaft zu beschäftigen. Weder dürfe diese verklärt noch verharmlost werden. Für die Aufarbeitung dieser Zeit werde der Bund jährlich mehr als 100 Millionen Euro aufbringen. Damit sollten etwa auch Programme an Schulen finanziert werden.

Roland Schulz, Vize-Vorsitzender der DDR-Opfer-Hilfe, begrüßte diese Ankündigung: „Diese heutige Initiative der Bundesregierung war überfällig. Wir brauchen noch mehr Aufklärung, vor allem in den Schulen. Vielen Jugendlichen sind die Unterschiede zwischen Demokratie und Diktatur nicht bekannt. Die DDR werde oft nur auf billige Mieten und kostenfreie Bildung reduziert. Die Diktatur, die über allem thronte, werde von vielen ausgeblendet.“

Diese Aufarbeitung der SED-Diktatur, so ist zu ergänzen, müsste aber auch die Verbindungen der DDR zur Bundesrepublik vor 1989 aufklären. Es würde zu kurz greifen…

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dreeschheart:

Außerordentlich interessanter Beitrag zur Islamdebatte von Jorge Arprin:

Ursprünglich veröffentlicht auf arprin:

Hat der Islam nichts mit Ehrenmorden zu tun?

Kann der Islam reformiert werden?

Es gab eine Zeit, in der Kritik an der mangelnden Integration und den barbarischen mittelalterlichen Traditionen aus gewissen islamischen Kreisen im Westen völlig tabuisiert war. Dieses Tabu basierte nicht auf irgendein Gesetz oder auf irgendeine andere Zwangsanwendung seitens Politiker oder Medien, sondern auf pure Selbstzensur. Heute ist das zum Glück anders. In den großen Medien gehören Integration und Islam zu den schlagzeilenträchtigsten Themen. Dabei wird leider viel Unsinn geschrieben und vieles unnötigerweise erschwert.

Auch wenn Multikulti-Träumer eher seltener geworden sind und sich jeder damit abfindet, das Deutschunterricht für Migranten keine “Zwangsgermanisierung” ist, wie SPD und Grünen-Politiker noch 1978 befanden, gibt es noch immer viele Berufsrelativierer. Man liest ihre Kolumnen vor allem in der Süddeutschen Zeitung. Die Argumente sind immer dieselben: Es handelt sich nur eine kleine Minderheit, man sollte nicht alle Muslime pauschalisieren, die Islamisten haben den Koran nur falsch interpretiert und die Probleme der…

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Apokalypse im PISA-Zeitalter

Wie verträgt sich die neue Weltuntergangspropheziehung des WWF (nee, das sind nicht Hulk Hogan, Shawn Michaels usw.) eigentlich mit jener des “Club of Rome”, der von 2052 sprach?

Führt die menschengemachte Erderwärmung etwa sogar schon zu einer Umdefinition der Arithmetik, sodass 2052 weniger 2012 jetzt plötzlich 18 ergibt?

NRW: Desaster für den Klimasalafismus

Er wollte jedem Bürger sein “persönliches CO2-Budget” zuweisen – jetzt ist sein eigenes Budget für politische Schaumschlägerei überschritten: Mit einem desaströsen Ergebnis von nur noch 26,1% und dem Verlust seines eigenen Wahlkreises hat Norbert Röttgen im bevölkerungsstärksten Bundesland das mit Abstand schlechteste CDU-Ergebnis aller Zeiten eingefahren. #

Auch die Partei, an der Röttgen die Christdemokraten orientieren wollte, nämlich die Grünen, mussten Verluste einstecken. Sie werden zwar als Teil einer Regierungskoalition mit der SPD an Rhein und Ruhr weiter an der Macht bleiben, werden dort aber weniger Einfluss haben, da die Sozialdemokraten ansehnliche Zugewinne zu verzeichnen hatten und als nicht gewillt erscheinen, sich die Butter von Brot nehmen zu lassen. Weiterlesen

dreeschheart:

Die Wahnsinnigen sind zurück. Aus einer Stadt, die es nach eigener Prognose seit 2000 nicht mehr gibt, sagt uns der “Club of Rome” den Weltuntergang nunmehr für 2052 voraus. Kein Wunder, dass er sich zieht, denn würde es schneller geht, gäbe es für seine ökofaschistischen Epigonen nicht mehr so viel an öffentlichen Mitteln abzustauben.
Im “Neuen Süddeutschland” entblöden sich Kommentatoren nicht einmal, für diesen zu den sinnlosesten Vereinen der Welt gehörenden Club einen “ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat” zu fordern.
Warum dann aber auch nicht einen für die Freiwillige Feuerwehr Isernhagen?

Ursprünglich veröffentlicht auf arprin:

Davon lassen sich Apokalyptiker nicht abschrecken:

Denn es ist wieder soweit: Der Club of Rome gibt nach langer Sendepause wieder eine Prognose ab. Der Report erscheint 40 Jahre nach dem ersten großen Bericht im Auftrag des Club of Rome und enthält Beiträge führender Wissenschaftler, Ökonomen und Zukunftsforscher verschiedener Fachbereiche. Aber man erfährt nichts wirklich Neues. Die Temperaturen werden steigen, überall wird es mehr Umweltzerstörung geben, der Meeresspiegel wird ansteigen, es wird mehr Armut und Ungleichheit in den Industriestaaten geben- und für all das verantwortlich ist der “Triumph des Finanzkapitalismus”.

Ok, früher klang es doch ein bisschen apokalyptischer:

“Das Ende des Meeres kam im Spätsommer 1979. Im September 1979 waren alle wichtigen Meerestierarten ausgerottet. Bewohner ganzer Küstenregionen mussten evakuiert werden, da die angeschwemmten Haufen toter Fische einen bestialischen Gestank verbreiteten.”

“Mehr als dreieinhalb Milliarden Menschen bevölkern bereits unseren sterbenden Planeten – und etwa die Hälfte von ihnen wird verhungern.”

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Zum 8. Mai – Tag der Befreiung

(Auszug aus Kapitel 6 des Buches “Merchants of Despair – Radical Environmentalists, Criminal Pseudo-Scientists, and the Fatal Cult of Antihumanism” von Robert Zubrin, New Atlantis Books 2012 – mit freundlicher Genehmigung des Verlages)

Wie bereits dargelegt, wurden die Ideen, die in Nazideutschland zum Programm werden sollten, schon lange vor Hitlers Machtergreifung von Ernst Haeckel und seinen Gefolgsleuten innerhalb des deutschen Wissenschaftsbetriebs entworfen.

Wie auch immer, mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus änderte sich das Rollengefüge. Statt lediglich die rationale Unterstützung für einen militaristischen Staat abzugeben, wurde der Darwinismus zum beherrschenden Prinzip des Staates selbst. Wo antihumanistische Ideologie einst eine dienende Funktion hatte, war sie jetzt selbst Meisterin.

Es muss betont werden, dass Nazideutschland nicht nur eine Diktatur war, die ideologisches Geschwätz für Propagandazwecke benutzte. Es war vielmehr eine Tyrannei, die geschaffen wurde, um selbst dieser Ideologie zu dienen, auch dann, wenn ihre Forderungen sowohl den ökonomischen als auch den militärischen Interessen Deutschlands zuwiderliefen. Weiterlesen

Warum ich gegen ein starkes Europa bin

(von JohnG/Right Speak)

Ich habe kürzlich darüber geschrieben, warum ich den Europäischen Stabilitätspakt nicht unterstütze und auch, warum ich überwiegend pessimistisch bin mit Blick auf die Zukunft der Eurozone.

Aber es gibt noch ein Thema, auf das ich bisher noch nicht eingegangen bin: Die Idee eines starken Europas selbst. Was mir aufgefallen ist, ist die Selbstverständlichkeit, mit der jeder davon ausgeht, ein starkes Europa wäre etwas Positives. Wir unterhalten uns gar nicht darüber, ob ein starkes Europa überhaupt eine gute Idee ist, nur darüber, wie wir es erreichen. Manche denken (und sie könnten Recht behalten), dass die Eurozone langfristig die europäische Einheit schwächen wird und sind deshalb gegen diese.

Aber warum wollen wir die europäische Einheit wirklich? Weiterlesen